Neu New Adult Rezension

Rezension: Finding Mr. Wright

Huhu liebe Bookies!

Wie geht es euch? Heute möchte ich euch meine neuste Rezension zu Finding Mr. Wright vorstellen. An dieser Stelle möchte ich mich auch ganz herzlich beim Heyne-Verlag bedanken, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Allgemeine Infos:

Titel: Finding Mr. Wright
Originaltitel: The Wright Brother, Amazon Digital Services LLC
Autorin: K. A. Linde
Verlag: Heyne Verlag, Verlagsgruppe Random House, München
Erscheinungsdatum: Juni 2019

Klappentext:

Wenn sein Bruder die Wahrheit erfährt, könnte alles in Flammen aufgehen.
Emery Robinson wollte nie zurück nach Lubbock, Texas. Doch als sie ihren Freund beim Fremdgehen erwischt, hast sie keine andere Wahl. Und da ist noch etwas, für das sie nicht bereit ist: sich in eine Wright Bruder zu verlieben. Schon wieder. Den Wrights gehört ein Imperium – ihre Firma ist milliardenschwer und sie beschäftigen den Großteil der Leute in der Stadt. Emery bleibt gar nicht anderes übrig als für sie zu arbeiten. Während der Highschool datete sie einen der Wright Brüder, bis er ihr das Herz brach. Die letzte Person also, in die sie sich verlieben möchte, ist Jensen Wright, der große Bruder ihres Exfreundes und ihr neuer Boss…

Cover, Stil:

Wunderschön an dem Cover sind die Farben. Ich mag die Gold- und Grautöne die wundervoll eingearbeitet sind. Auch ein Pluspunkt: Das komplette Gesicht des Modells auf dem Cover ist nicht zu sehen. Die Schreibweise der Autorin ist einfach und lässt sich wirklich schnell lesen. An manchen Stellen jedoch, fehlte mir die Beschreibung der Kulisse. Die Autorin, die selbst aus Lubbock kommt, wird nicht müde zu erwähnen, dass sich die Geschehnisse in diesem kleinen Teil Texas abspielt. Dennoch konnte ich mir Lubbock nicht wirklich gut vorstellen, was wirklich schade ist.

Meine Meinung:

Zu Beginn des Buches wird man direkt ins Geschehen geworfen. Emery, eine Promovierende,  ertappt ihren Freund und Doktorvater auf frischer Tat beim Fremdgehen. Ihre Reaktion: „Was zum Teufel geht hier vor?“ und kurz darauf:

„Oh mein Gott, ist das peinlich. […] Ich gehe. Ich verlasse dich, ich schmeiß das Förderprogramm und die Uni auch. Verdammt, ich bin fertig mit dir!“

Seite 8


Ähm, ich hätte wohl anders reagiert, besonders nach drei Jahren Beziehung. Aber gut. So beschließt Emery innerhalb der nächsten 2 Stunden ihre Klamotten zusammenzupacken und aus Austin, dem Ort wo sie promoviert, abzuhauen. (Kurz möchte ich noch einmal anmerken wie sehr mich der Umstand gestört hat, dass sie einfach so ihre Promotion aufgegeben hat, obwohl ihr nur noch ein Jahr gefehlt hätte, bis sie diese beendet hätte.)
Kurz darauf trifft sie auf einer Hochzeit Jensen Wright, der „innerhalb von drei Sekunden“ gewusst hatte, „dass sie die heißeste Frau im ganzen Saal war“ (S. 51). Ja, an Kitsch wird kaum gespart, doch kommt es, dank Emery, zu dem ein oder anderen ablehnend/lustigen Dialog. Und hups, auf einmal steht sie mit dem Mann im Flur und knutscht ihn, obwohl er der große Bruder ihres mittlerweile verheirateten und seit der Highschool vor 10 Jahren verflossenen Exfreundes ist (who cares?!). Nun. Man glaubt es kaum, eine stürmische Affäre beginnt, zu der ihre beste Freundin Heidi aka „Luder“ Emery drängt. Grundsätzlich hat mir der Umstand, dass Emery ihren Freund, der sie nach drei Jahren Beziehung betrogen hatte und es sie kaum kümmerte, einen emotionslosen Charakter vermittelt. Während sie die Beziehung zu Jensen die doch sehr von Hochs und Tiefs durchzogen ist (insgesamt vergehen in dem Buch knappe 4-6 Wochen), sehr emotionsgeladen entgegen sah. Aber hey, der perfekte Milliardär kann es einem doch schon mal eher antun. Schön und gut… dann wartete ich… und wartete und dachte so: Wann kommt jetzt bitte die Boss-Angestellten Beziehung, die so angekündigt wurde? Ganz einfach: Gar nicht. Dies ist wohl mein größter Kritikpunkt, denn ein inhaltlicher Fehler auf dem Klappentext, sollte meiner Meinung nach nicht passieren.
Auch das Drama am Ende des Buches, welches wie aus dem Nichts gekommen war (ich dachte nur: Emery, hast du kein Google und durchsuchst den milliardenschweren Boyfriend nicht mal im Internet nach ein paar Informationen?!), eher unpassend und hat mich dann im Endeffekt so sehr an einen Vi-Keeland-Roman erinnert (sogar die Protagonistin hat den gleichen Namen, wie die hier beschriebene), dass ich nur noch mit dem Kopf schütteln musste.

Ich wurde leider sehr enttäuscht, gebe dem Buch dennoch zwei Sterne, da mich die ein oder andere Szene doch unterhalten konnte und ich die Gestaltung der Nebencharaktere mochte.

You Might Also Like

No Comments

    Kommentar verfassen